Eine Bachforelle liegt schonend im Kescher im Wasser – gut erkennbar sind die typischen Punkte und die goldene Färbung am Kopf.

Veröffentlich am 2. April 2025

Saisonstart auf Forelle an der Saale 2025

Angelpraxis Fliegenfischen

Nach sechs Monaten Schonzeit ging es Anfang April endlich wieder ans Wasser. Sonne, kalter Wind und 5 Grad Wassertemperatur – wie unser Start verlief, erfahrt ihr hier.

Nelo

Heute war ein spannender Tag. Ich konnte zum Saisonstart viele Eindrücke sammeln und mich ausgiebig ausprobieren. Nach einigen Übungsstunden mit der Fliegenrute auf der Wiese war ich heute das erste Mal mit meiner Einsteiger-Combo, die aus der DDR stammt, am Wasser. Leider konnte ich selbst keinen Fisch überlisten, aber ich habe einige Fische aufsteigen sehen. Werfen kann ich schon gut, aber an meiner Köderführung und dem direkten Anwerfen von Fischen muss ich noch arbeiten. Ich bin erst seit einigen Monaten im Angelverein Jena Süd. Fliegenfischen war mir zwar vorher ein Begriff, aber von selbst wäre ich wahrscheinlich nicht darauf gekommen, es einmal auszuprobieren. Doch das Fliegenwerfen im Anglerheim hat es mir angetan, sodass ich mir mein erstes Anfängergerät zugelegt habe. Abschließend möchte ich sagen: Es war ein schöner Tag, jetzt müssen nur noch die Fische kommen!

Petri Heil wünscht euch

Nelo

Mehrere Angler stehen im Fluss bei Jena und fischen – im Hintergrund sieht man bunte Häuser, eine Brücke und bewaldete Hügel unter einem teils blauen Himmel.

Thomas

Ich war am Wasser, kurz und erfolglos.

Hannes

Regen angesagt, Sonne bekommen. Naja, zumindest dann und wann ein paar wärmende Strahlen. Ob Petrus auch beim Fischen so gnädig sein würde? Oft muss es sich im April unter den Fischen ja erst noch herumsprechen, dass die Angelsaison eröffnet ist. Zunächst sah es danach aus, als ob das Schuppenwild noch nicht aus dem Winterurlaub zurück ist. Aber nach einem Wechsel des Saale-Abschnitts stieg kurz vor Sonnenuntergang ein stattlicher Döbel auf die Nymphe ein. Ein glücklicher Auftakt mit der Fliegenrute!

Eine Döbel wird vorsichtig mit nassen Händen über dem Kescher gehalten – gut zu erkennen sind ihre markanten Schuppen und die Fliege im Maul.

Stephan

Ich war mit Tenkara und Maifliege verkleidet als Helge-Double unterwegs.

Zwei Stunden, 4 Bisse, eine kleine 12 cm Hasel.

Ein Mann mit Sonnenbrille und Schirmmütze macht ein Selfie am Flussufer. Er trägt Angelkleidung und hält eine Fliegenrute, im Hintergrund sind Wasser, Äste und ein Baumstamm im Fluss zu sehen.

Sascha

Angelsaisonstart – und natürlich wieder bestes Wohlfühlwetter: kalt, windig und perfekt, um sich ordentlich den Hintern abzufrieren. Aber hey, ich erinnere mich aus den letzten Jahren, dass es bei diesen Temperaturen super zäh laufen wird! Nun ja… der einzige Lauf war der meiner Körperwärme in Richtung Nirvana. Keine Bisse, eiskalt, und meine Zehen haben sich vermutlich gerade in Pinguinflossen verwandelt. Aber zum Glück wird es in den nächsten Tagen wärmer – dann kann ich wenigstens ohne Frostbeulen erfolglos bleiben!

Ein Fliegenfischer steht im seichten, klaren Wasser der Saale – im Hintergrund blitzen zwischen Bäumen erste Frühlingsfarben und eine Ortschaft hervor.

Benjamin

Nach drei Tagen Messe „Reiten – Jagen – Fischen“ juckte es ordentlich in den Fingern. Der Januar war kurz, aber intensiv – tolle Hechte bei wenig Zeit. Umso größer die Freude, endlich wieder in der Saale zu stehen. Gegen 13 Uhr rein in die Wathose, Angeltag in Fischn gestartet – los geht’s!

Eine kleine Bachforelle mit bunter Fliege im Maul liegt im Kescher – gut zu sehen sind die roten Punkte und die goldenen Farbtöne am Kopf.

Die ersten Würfe nach der Schonzeit fühlen sich immer etwas holprig an, aber nach ein paar Minuten läuft’s. Und dann: der erste Biss! Eine schöne Bachforelle – mein erster Fisch 2025. Bei 5 Grad Wassertemperatur hätte ich damit kaum gerechnet. Sonne, kalter Wind, winkende Vereinskollegen – Angeln in Jena fühlt sich an wie ein Kurzurlaub.

Danach wird’s ruhiger. Die Fische sind noch träge, aber eine weitere Rotgetupfte auf Nymphe bringt mir ein Lächeln ins Gesicht. Später am Wasser: Austausch mit anderen Vereinsmitgliedern, gute Stimmung trotz kühler Bedingungen.

Eine Bachforelle liegt schonend im Kescher im Wasser – gut erkennbar sind die typischen Punkte und die goldene Färbung am Kopf.

Der Frühling steht erst am Anfang – wir freuen uns auf viele weitere Stunden am Wasser.

Ich mag Angeln in Jena.